Lass los

Lass los. Du musst gar nicht so viel organisieren, regeln, machen, tun. Das bringt dich nicht weiter, jedenfalls nicht wirklich.

Je mehr du dich entspannst, desto mehr merkst du, dass sich die Dinge für dich ordnen. Versuch einfach, zu machen, was sich für dich stimmig anfühlt. Je mehr du das übst, desto leichter und klarer wird es.

Hab einen schönen Tag!

Steh zu dir!

Nimm dich an, wie du bist. Mit allen „Unzulänglichkeiten“, allen „Fehlern“ und allen Ängsten. Während die ersten beiden Bewertungen deines Kopfes sind, die dich kein klein machen, ist Angst die gespeicherte Energie dessen.

Steh zu dir! Brenne in deinen Gefühlen und Ängsten!

Daran wächst du, nicht an irgendwelchen Konzepten.

Warum?

Warum wünschen wir uns ein schönes Wochenende und einen schönen Feiertag? Hat das nicht damit zu tun, dass wir 2 Ebenen sehen, das berufliche und das private Leben und dass wir im beruflichen Leben eher Sachen machen, die nicht so unser Ding sind? Warum tun wir uns das an?

Frieden

Kennst du das Gefühl, dass alles okay ist, diesen tiefen Frieden, der in dich strömt, der aus dir raus fließt?

Ich kenne das so langsam und es gibt nichts befreienderes, nichts schöneres und nichts, was mehr verbindet. Verbindet, mit dem, was ist, verbindet mit dem Organismus Erde. Du bist Teil eines Ganzen. Kein unwichtiges Puzzlestück, sondern ein unabdingbares Teil, einzigartig und wichtig.

Trigger

Am Wochenende bin ich mit dem Zug nach Eisenach gefahren. Nach dem Umsteigen in Frankfurt haben wir gleich einen Platz in einer Vierergruppe gefunden, obwohl der Zug recht voll war. Es stand nur auf der gegenüberliegenden Seite Gepäck, das offensichtlich einem Polizisten gehörte. Ich hab mich voll gefreut, dass wir gleich Platz gefunden haben, so haben wir uns dort mit gutem Gefühl hingesetzt. Ein paar Minuten später kam der Polizist zurück an seinen Platz und setzte sich schräg gegenüber von mir hin. Er hatte Dienstkleidung an, die blau war und trug eine Waffe. Es war ein junger Kerl, der mit seinem Handy, seinen Kopfhörern und später mit Schlafen oder Dösen beschäftigt war. Nicht so wichtig. Der Punkt war für mich, dass er voll was in mir getriggert hat. Da ist voll die alte Angst hochgekommen. So intensiv hab ich das schon lange nicht mehr erlebt, es war fast ein bisschen wie eine innere Panikattacke! Da ist echt was tief vergrabenes hochgekommen, das war mir schnell klar. Was also tun? Das einzige, was meiner Erfahrung nach funktioniert und hilft, ist fühlen. Alles, was da ist, radikal anzunehmen und möglichst intensiv zu fühlen. Früher hätte ich das gar nicht hingekriegt. Nun aber ging das eigentlich ganz leicht. Die intensive Körperempfindung und alles, was hochgespült wurde, stehen lassen und möglichst oft hinein vertiefen. Das fühlt sich schon währenddessen irgendwie gut an, auf Dauer ist es das, was wirklich befreit. Das Fühlen ungefühlter Gefühle lässt uns wachsen.

Verstand

Was wäre, wenn immer alles okay ist, wie es ist und nur der Verstand das zudeckt, nicht sehen kann? Diese Erfahrung mache ich gerade immer öfter. Das ist so schön. Für den Verstand dann allerdings auch gleich wieder beunruhigend, da er dann ja keine Kontrolle mehr hat. Das ist die Krux daran: Der Verstand will kontrollieren, was bewirkt, dass man die einfachsten Wahrheiten nicht sehen kann.

Trau Dich!

Hör auf zu kämpfen. Je mehr du kämpfst, desto mehr verschließt du dich dem, was durch dich durchfließen will, was das Leben mit dir vorhat. Je mehr wir uns trauen, das Kämpfen zu lassen, desto mehr passieren Dinge, die sich der Verstand nicht einmal ausmalen kann. Trau dich!