Archiv der Kategorie: Ernährung

Grüne Smoothies

Hallo meine Lieben,

vor einiger Zeit habe ich einen Zutatenvorschlag für einen grünen Smoothie veröffentlicht. In der Zwischenzeit habe ich jedoch einiges dazu gelernt, sodass ich nun einige generelle Tipps geben möchte, aus was grüne Smoothie bestehen und was besser nicht hinein wandern sollte. So habe ich in unten stehendem Rezept geschrieben, dass in den Smoothie Sonnenblumenkerne und Hanfsamen hineinkommen. Solche sehr ölhaltigen Zutaten würde ich inzwischen nur noch im Ausnahmefall in Smoothie machen und mich in der Regel auf Obst und Gemüse beschränken. Warum? Nun, unterschiedliche Nahrungsmittel werden vom Körper auch sehr unterschiedlich verdaut. Kombiniert man Nahrungsmittel, die sehr unterschiedlich verdaut werden, so kann keines optimal verdaut werden, es kann leicht zu Verdauungsbeschwerden kommen und man fühlt sich vor allem auch nicht so gut, wie man sich fühlen könnte, wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Ich zähle einfach mal auf und erläutere dann noch etwas.

In grüne Smoothies darf immer rein:

  • Pflanzengrün, kann in jeglicher Form rein: z.B. Grünkohl, Möhrengrün, Kohlrabigrün, Spinat. Einfache Regel: Je dunkler das Grün, desto besser.
  • Obst, alles kann hinein, was schmeckt
  • Kräuter, auch an frischen Kräutern kann alles rein, was schmeckt. Je wilder, desto besser!
  • Sprossen
  • Wasser, Kokoswasser, ähnliches

Eher vermeiden sollte man:

  • Nüsse und Kerne
  • Öle, auch kaltgepresste, extra native.
  • Wurzelgemüse

Wenn man mit grünen Smoothies anfängt, nimmt man besser nicht mehr als 1/3 Pflanzengrün. Wegen des ungewohnten Geschmacks, aber auch, um die Verdauung an das viele Chlorophyll und die große Menge Ballaststoffe zu gewöhnen. Später steigert man das Verhältnis, bis man etwa gleiche Mengen Grünzeug und Obst verwendet. Warum sollte man in Smoothies immer Grünes und Obst machen? Weil Obst eine stark entgiftende Wirkung hat und Gemüse Mineralien liefert; beides ergänzt sich also perfekt. Würde man nur Obst zu sich nehmen, könnte man Probleme mit der Verdauung, dem Mineralienhaushalt und den Zähnen bekommen. Warum ist dunkelgrünes Gemüse besser? Weil Chlorophyll dem Hämoglobin sehr ähnlich ist und uns darum quasi verzögerungsfrei mit Energie versorgt. Daher wirkt Pflanzengrün, besser wenn es roh genossen wird, stark blutbildend. Nüsse, Kerne und Öle sollte man nicht in Smoothies geben, da Fette langsam verdaut werden, also ganz anders als Obst, welches schnell verdaut wird. Die Kombination ist daher für den Magen eher schwierig. Wurzelgemüse sollte wegen des hohen Zelluloseanteils nicht in Smoothies, da auch Zellulose langsam verdaut wird, sind sonst Verdauungsbeschwerden vorprogrammiert. Kräuter können in beliebiger Menge hinein, da sie nährstoffreich und leicht verdaulich sind. Besonders Wildkräuter sind wahre Nährstoffbomben.

So, nun hoffe, meine Ausführungen waren nicht zu theoretisch oder wirken abschreckend, da viele Regeln. So ist das nämlich nicht gemeint. Natürlich kann man experimentieren, wie man möchte.

In diesem Sinne wünscht einen schönen Samstag
der grüne Albatros

Raw Power!

Hallo zusammen,

ich habe gleich noch eine Ankündigung zu machen. Im Mai werde ich mich vollständig roh-vegan ernähren. Schon seit einiger Zeit integriere ich immer mehr Rohkost in meinen Speiseplan und es geht mir damit sehr gut.
Ich fühle mich oft, als könne ich Bäume ausreißen. Wo ich früher oft schlapp und unkonzentriert war, ist mein Energielevel nun wesentlich höher. Das ist so genial.
Allerdings wird das schon nochmal eine Umstellung werden, obwohl ich jetzt auch schon viel Rohkost esse. Mein Müsli geht so nicht mehr, da Haferflocken keine Rohkost sind. Mein selbst-gemischtes Müsli esse ich schon gerne. Nun ja, muss ich mir halt eine Alternative ausdenken, Chia-Pudding mit Nüssen z.B. Dann kann ich natürlich keine Kartoffeln, keinen Reis und keine Hirse mehr essen. Nudeln habe ich in den letzten Monaten ohnehin schon immer mehr zurückgefahren, da ich gemerkt habe, dass mich Nudeln ziemlich müde machen. Brot geht leider auch nicht mehr, das wird anfangs schon hart werden. Dann noch noch so süße Kleinigkeiten wie Kuchen und Schokolade. Immerhin gibt es beides auch in rohköstlicher Form, nur halt deutlich anders und schon teurer. Besonders Rohkost-Schokolade ist echt teuer.
Ich bin gespannt, wie das wird und freue mich auf das Experiment. Werde dann sicherlich öfter hier darüber berichten.

Auf geht’s zum Bäume ausreißen!
Der grüne Albatros

Keule Adé

Hallo liebe Leser_innen,

heute ist der erste Tag ohne die inzwischen doch irgendwie gewohnte Keule: das Antibiotikum. Juhu. Das Antibiotikum musste ich nun fast zwei Monate lang zu mir nehmen, weil ich im November eine OP hatte, die das nötig gemacht hat. Was heißt nötig, es war wohl eine Vorsichtsmaßnahme seitens der Ärzte, die unter allen Umständen verhindern wollten, dass sich der Keim den Weg in mein Gehirn bahnen kann und dort etwas kaputt machen kann. Das wollte ich natürlich auch nicht.
Mein Organismus wird sich freuen, das Zeug endlich los zu sein, beziehungsweise nun langsam mal wirklich abbauen zu können! Allerdings muss ich sagen, dass ich in der ganzen Zeit nie Probleme damit gehabt habe. Keine Verdauungsprobleme, nichts. Nur relativ zu Anfang ein paar Tage lang Hautrötungen, aber das kann auch an etwas anderem gelegen haben. Dass ich das hochdosierte Antibiotikum so gut vertragen habe, schreibe ich der Ernährung zu. Mal wieder super, was pflanzliche Ernährung so alles bewirkt.

Einen richtig schönen Samstag wünsche ich Euch!

Herzliche Grüße
der grüne Albatros

Supercharge me!

Hallo ihr Lieben,

Ich sitze gerade im EC nach Tübingen. Habe dort einen Termin und lustigerweise habe ich vorhin erfahren, dass mein Daddy nun doch erst morgen in die Reha kommt, sodass er heute wider Erwarten doch noch in der Klinik in Tübingen ist. Eigentlich dachte ich, wir würden uns gerade verpassen. Mal wieder: Zufälle gibt es nicht. Da ich heute ohnehin hinfahre muss meine Mutter auch nicht extra hinfahren, wie sie bis zu unserem Telefonat vorhatte.

Gestern Morgen haben wir unsere Sammelbestellung Super Foods ausgepackt. Das war alles in dem Paket:

superfoodMegabestellung

Lauter Hardcore Energie- und Gesundheitsstoff, also Samen, Körner, Algen-, Gräser und Fruchtpulver und Beeren. Im Einzelnen war in dem Paket folgendes:

  • Baobab Fruchtpulver
  • Kokosmus
  • Chia Samen
  • Instant Supercharged Reishi Drink
  • Chlorella-Tabletten
  • Hanfsamen ungeschält
  • Muira Puama Pulver
  • Hanf Protein Pulver
  • Weizengraspulver
  • Gojibeeren
  • Spirulina-Tabletten

Warum ich das alles so detailiert aufliste? Weil diese Nahrungsmittel immer noch viel zu wenig bekannt sind; so oft werde ich ungläubig angesehen, wenn ich erzähle, dass ich meinem Müsli oder Smoothie Hanfsamen sind. Die Leute denken dann, das habe etwas mit Cannabis zu tun und meinen, das mache high. Dabei sind Hanfsamen eines der besten Lebensmittel, die man für Geld kaufen kann, da sie alle Aminosäuren enthalten. Außerdem schmecken sie wunderbar nussig, weswegen Hanfsamen bei mir in vieles reinkommen oder darüber gestreut werden.
Ähnliches gilt für Chia Samen, die recht neutral schmecken und so an prinzipiell alle Speisen gegeben werden können, ohne groß aufzufallen. Ich habe ja schon in einem früheren Beitrag kurz über Chia Samen und deren Wirkung geschrieben, immer wieder bin ich fasziniert davon, wieviel Energie bereits eine kleine Menge dieser tollen Körner liefert. Bei mir kommen Chia Samen ins Müsli und über den Salat, Außerdem mache ich mir immer öfter Chia Pudding, über den ich weiter unten ja schon geschrieben habe.
Gleich probiert habe ich gestern Morgen dann das Baobab-Pulver, welches ich noch nicht aus eigener Erfahrung kannte. Was soll ich sagen. Ein Teelöffel des gelben Pulvers, das aus den Früchten des gleichnamigen südafrikanischen Baums hergestellt wird, aufgelöst in einem Glas Wasser genügte, um mir eine neue Erfahrung zu bescheren. Zunächst schmeckte das Getränk ganz gut, etwas säuerlich, aber angenehm. Eine kurze Zeit später spürte ich dann die Wirkung dieser Mineralstoffbombe auf meinen Körper. Recht plötzlich war ich deutlich fitter, präsenter und konzentrierter. Das hielt den ganzen Vormittag an. Absolut genial. Ich habe ja oft mit Konzentrationsproblemen zu tun, weswegen ich mich fühlte, als hätte mir jemand mein Hirn zurück gegeben. Unbeschreiblich toll.

Damit möchte ich diesen Artikel schließen, der auch ein bisschen Mut machen soll, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Es könnte sein, dass es dein Leben verändert. Und, wie heißt es so schön: Leben ist Veränderung. Alles ist immer in Veränderung. Wer sich dem nicht widersetzt, sondern freudig im Strom des Lebens mitspielt, der erlebt ungeahntes. Dessen Leben wird immer wieder auf den Kopf gestellt und dadurch auf die nächste Stufe gehoben.

Lasst es euch in diesem Sinne gutgehen,
der grüne Albatros

Grün-rote Koalition

Hallo zusammen,

schon wieder schreibe ich einen Beitrag über Ernährung mit Rezepten. Sorry, falls es langsam etwas viel wird, aber die Thematik finde ich gerade sehr interessant und ich merke immer wieder, wie wichtig gute Ernährung ist und wie viel mehr Energie ich durch die richtige Ernährung habe.
Aktuell bin ich dabei, mehr und mehr Rohkost in meine Ernährung zu integrieren. Habe letztes Wochenende die wirklich sehr gut gemachte Site Das Rohkost 1×1 entdeckt, in der ich oft lese und Videos anschaue. Sehr zu empfehlen! Deswegen wollte ich heute eigentlich meinen ersten reinen Rohkosttag einlegen, ein Vorhaben, das ich heute Mittag aber etwas modifiziert habe. Wie Robert vom Rohkost 1×1 schreibt, braucht der Körper Zeit, sich an Rohkost zu gewöhnen und man sollte sich nicht zu viel auf einmal zumuten, schon, um nicht bald wieder die Lust an der Rohkost zu verlieren, was sehr schade wäre. Wie ich gerade lerne, ist Rohkost nämlich etwas ganz Tolles. In gekochtem Essen sind die natürlich vorkommenden Enzyme nämlich denaturiert und daher nutzlos. Diese Enzyme benötigt der Körper aber, um die Nahrung optimal verwerten zu können. Daher wird Rohkost schneller aufgenommen und belastet weniger.
Zum Frühstück habe ich heute einen Orangen-Apfel-Rote Beete-Kerne-Smoothie getrunken und eine Orange gegessen. Auch Brot ist nämlich keine Rohkost und da ich am Wochenende bisher immer Brot gefrühstückt habe, habe ich heute diese Alternative ausprobiert. Als Zwischenmahlzeit habe ich einen Apfel und eine Karotte gegessen, war aber trotzdem ziemlich hungrig. Daher habe ich mir überlegt, zum Mittagessen etwas eher gewohntes zu mir zu nehmen. Habe dann einen ganz guten Mittelweg gefunden, denke ich: Dinkelnudeln mit Tomatensoße und dazu eine Schüssel Spinatsalat mit Champignons und Kernen. Hier ein Foto für den optischen Eindruck:

spinatsalat_nudeln

Der Spinat ist wie die Pilze roh. Ja, ich weiß, man sagt, man soll Spinat wegen der Oxalsäure nicht roh essen, aber wenn man das nicht jeden Tag macht, ist das wohl kein Problem. Da das Essen überaus lecker war, hier nun die Rezepte.

Zutaten Tomatensoße:

  • 2 große Karotten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 6 getrocknete Tomaten, eingeweicht
  • circa 300ml passierte Tomaten
  • 1 Stückchen Ingwer, nach Gusto
  • Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Karotten, Knoblauch und Zwiebel kleinschneiden und zusammen in der Pfanne anbraten. Tomaten gut abspülen und dazu geben. Kurz danach passierte Tomaten zugeben und ungefähr 10 Minuten lang köcheln lassen. Gewürze zugeben, fertig.

Zutaten Spinatsalat:

  • 200g frischer Spinat
  • Eine Handvoll Champignons
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Hanfsamen
  • 2 TL Hefeflocken

Spinat waschen, klein zupfen, Champignons klein schneiden, in eine Schüssel geben und Kerne darüber streuen. Soße nach Belieben anmachen, bei mir: Öl-Essig-Salz-Pfeffer-Knoblauch-Kräuter-Soße, darübergeben und gut vermischen. Fertig.

War sehr lecker und ich fühle mich jetzt, kurz nach dem Essen, als könne ich Bäume ausreißen. Außerdem ist mir angenehm warm. Wow.

Einen superschönen Sonntag wünsche ich euch!

Beste Grüße
der grüne Albatros

Pfanzlich

Hallo zusammen,

bestimmt könnt ihr es euch schon denken. Ich versuche gerade, mich möglichst weitgehend pflanzlich zu ernähren. Schon lange verschiebt sich meine Ernährung immer mehr in diese Richtung. Aktuell gipfelt das darin, dass ich nichts mehr für daheim einkaufe, was nicht pflanzlich ist. Das habe ich also hiermit öffentlich kundgetan. ;-)
Momentan habe ich noch Honig daheim — den brauche ich natürlich noch auf. Wäre ja sonst schade darum. Heute habe ich Spätzle gegessen, die ich noch im Gefrierfach liegen hatte, selbst gemacht von meiner Mutter. Wenn diese Vorräte vollends aufgebraucht sind, werde ich einen veganen Haushalt haben. Zumindest, was Lebensmittel angeht. Bei Kleidung sieht das bei mir nicht ganz so gut aus, aber da habe ich momentan auch nicht ganz so den Anspruch. Bei Putzmitteln und Pflegeprodukten dagegen sieht das in meinem Haushalt ganz gut aus. Hier kaufe ich schon lange vorwiegend Öko- bzw. Bioprodukte, die dann oft vegan sind. Meine Motivation ist da vor allem
Umweltschutz allgemein.

Gibt es eigentlich einen Begriff dafür, wenn sich jemand vorwiegend vegan ernährt? Für Jene, die sich üblicherweise vegetarisch ernähren und nur selten mal Fleisch essen, gibt es ja den Begriff “Flexitarier”. Aber wie nennt man Fast-Veganer?

Einen schönen Abend wünscht
der grüne Albatros

Lustig

Moin moin,

wenige Tage, nachdem ich über Chia-Pudding geschrieben habe, erreicht mich der Letter von beVegt, in dem es auch über Chia-Pudding geht. Lustig, mal wieder, aber Zufälle gibt es ja ohnehin nicht. Das stelle ich ja regelmäßig fest. Die Welt ist vernetzt und alles hängt mit allem zusammen. Dazu schreibe ich demnächst sicher auch mal einen Beitrag. Okay, genug gelabert am frühen Morgen (es ist gerade 7.30 Uhr und neben mir steht mein morgendlicher Gerstengrasdrink). Hier nun also der Link, der Anlass für dieses Posting gewesen ist: http://www.bevegt.de/chiapudding/ Drei leckere
Chia-Pudding-Rezepte mitsamt netter Einführung; Danke dafür! :-)

Einen schönen Tag euch, beste Grüße
Jochen

Einkaufsodyssee?

Hallo zusammen,

gestern war der allwöchentliche Einkauf dran. In letzter Zeit gehe ich sehr gerne im Hofladen der Gärtnerei Lenz einkaufen. Da sind die Lebensmittel einfach frischer, schmackhafter und zudem günstiger als in jedem Supermarkt (OK, vll. ist nicht alles günstiger, als beim Discounter, aber dafür qualitativ wesentlich besser).
Außerdem ist fast alles aus der Region, was ja aus diversen Gründen auch unterstützenswert ist.
Da die Gärtnerei in Handschuhsheim ist, fahre ich meist mit dem Auto dorthin.

Gestern war das Wetter aber mal wieder ganz schön, sodass ich mit den Öffentlichen gefahren bin. Also bei mir in die Straßenbahn gestiegen. Am Hauptbahnhof bin ich gefragt worden, ob wir nicht
aussteigen wollen, um in die Linie nach Handschuhsheim zu wechseln. Ich habe das verneint, da ich mit der Bahn, die bei mir fährt, aus Faulheit direkt fahren wollte. Geht nämlich, dauert nur etwas länger. Normalerweise jedenfalls. Woran ich nämlich nicht gedacht hatte, war, dass samstags ja manche nur bis zum Bismarckplatz fährt. Kurz nach dem Hauptbahnhof habe ich zufällig an der
Haltestellenanzeige gesehen, dass die Bahn nur bis zum Bismarckplatz fährt, och nöö. Also, gleich an der Bücherei ausgestiegen und auf die 21 gewartet, die auch nach Handschuhsheim fährt. Die beiden anderen Linien waren gerade durch, da kam die dritte Bahn. Die Uhrzeit hat gepasst, also nichts wie eingestiegen. Als die Bahn dann nicht zum Hauptbahnhof sondern die Montpellierbrücke hoch gefahren ist, sind Zweifel gekommen, ob das wirklich so passt. Eine Mitfahrerin hat uns
bestätigt, dass wir falsch sind, die 21 fährt samstags gar nicht, oh man. Also, flugs an der nächsten Haltestelle ausgestiegen. Gut, was machen wir nun, bis die nächste Bahn zurück kommt, dauert es bestimmt. So sind wir zum Bahnhof gelaufen, woraufhin uns kurz nach dem Loslaufen eine Bahn überholt hat. Na ja, der Weg ist ja das Ziel. Am Hauptbahnhof angekommen, waren wir gerade eine Dreiviertelstunde unterwegs — die Fahrt dauert normalerweise je nach Verkehrsmittel und Uhrzeit zwischen sechs und fünfzehn Minuten. Ein neuer Rekord? So, nach vier Minuten warten kam die passende Bahn und hat uns ohne weitere Zwischenfälle zur Zielhaltestelle gebracht.

Dort sind wir durch die Felderidylle zum Hofladen gelaufen. Lohnt sich echt, sich mal die Zeit zu
nehmen, zu Fuß dort hin zu gehen, ist echt schön und plötzlich recht still. Es ist auch faszinierend, was man dort alles für Pflanzen sieht. Wobei die Tomatenpflanzen in Gewächshäusern schon in der großen Mehrzahl sind. Da müssen viele tausend Tomaten gezüchtet werden. Ich muss unbedingt mal meine Kamera mit dorthin nehmen. Im Hofladen angekommen beim riesigen Angebot reichlich bedient. Es ist so toll, das viele frische Obst und Gemüse zu sehen! Die haben derzeit allein etwa 30 Sorten Tomaten. Mit vollem Rucksack den Heimweg wieder durch die Felder angetreten. Nun hat alles mit den Anschlüssen perfekt gepasst, wir mussten nicht einmal groß warten. Nach einem zweistündigen Ausflug zurück daheim angekommen und erst einmal alles ausgepackt. Das ist doch ein toller Anblick, oder nicht?

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So war das alles in allem ein trotz des Umstiegsstressses ein ganz schöner Ausflug mit toller Beute. Da hatte ich dann aber gleich Hunger, sodass es einen bunten Salat mit viel Gemüse gab, den ich im Garten gegessen habe.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sonntagabend,
der grüne Albatros

Energie!

Hallo zusammen,

heute melde ich mich endlich mal wieder. Die Funkstille war ja nun wirklich außerordentlich lange. Ich hatte viel um die Ohren, war einige Male unterwegs und war emotional stark involviert. Das war ich zwar Anfang des Jahres auch schon, aber diese Mischung aus Ereignissen und Emotionen hat es mir nicht möglich gemacht, mich dem Blog zu widmen. Das gehört nun der Geschichte an. Zwar weiß ich nicht, wie oft ich Zeit und Energie haben werde, zu schreiben, an der Lust und an Themen mangelt es jedoch nicht.

Heute möchte ich einen kurzen Beitrag zum Thema Ernährung verfassen. Als Wiedereinstieg, zum warmwerden, sozusagen. Außerdem als Zeichen dafür, dass es von nun an, anders, mit anderen Themen, weitergeht. Ernährung ist ja ohnehin ein großes Thema für mich. Seit einigen Jahren schon bin ich Vegetarier. Davor war ich längere Zeit Sympathisant fleischloser Ernährung und habe nicht allzu viel Fleisch gegessen. Den letzten Ausschlag dazu, konsequenter zu werden, gab eine Arte-Dokumentation über den US amerikanischen Konzern Monsanto, der den Markt gentechnisch veränderter Organismen beherrscht und mittels unlauterer Mittel sich eine immer bessere Position verschafft und Zigtausende (wenn nicht Millionen) Menschen in Not und Elend treibt. In meinen Augen ist das, was Monsanto treibt, eine riesengroße Schweinerei und eins der größten Verbrechen an Menschheit und Natur (sic!) Vielleicht schreibe ich darüber in einem späteren Post noch einmal ausführlicher.

Diese Woche hatte ich zwei Aha-Erlebnisse, was Ernährung angeht. Das erste fand am Mittwoch statt, einem Tag, an dem ich nicht übermäßig fit war, weil ich die Nacht davor mal wieder nicht allzu gut geschlafen hatte. Ging aber noch halbwegs. Da an dem Tag jedoch beruflich viel los und Termindruck da war, musste am Nachmittag eine Lösung her. Das Nachmittagstief bedrohte mich nämlich zusätzlich.Wohlweislich hatte ich am Morgen ein Päckchen Kokoswasser eingepackt, dessen Inhalt ich nun trinken konnte. Über Kokoswasser hatte ich kurz vorher mal wieder gelesen und dann am Mittwochmorgen beschlossen, dessen kolportierte Eigenschaften an diesem Tag zu testen. Kokoswasser ist die Flüssigkeit, die vor allem junge Kokosnüsse enthalten und es enthält wohl außerordentlich viele Elektrolyte, die konzentrationsfördernd und energiespendend wirken. Da ich vermutlich einen gegenüber Durchschnittsmenschen deutlich erhöhten Bedarf bzw. Verbrauch an Elektrolyten habe, konnte es ja nicht schaden, das mal auszuprobieren. Was soll ich sagen. Der Effekt war deutlich zu spüren. Ich fühlte mich mich recht schnell deutlich fitter und konzentrierter. Ich habe mich so konzentriert wie länger nicht gefühlt, ein Effekt, der bis in den Abend angehalten hat. Toll.
Das zweite Aha-Erlebnis, was Ernährung angeht, hatte ich gleich am Donnerstag. Habe am Mittwochabend zum ersten Mal Chia-Pudding gemacht. Chia ist eine südamerikanische Salbeiart, deren
Samen enorm viele Nährstoffe enthalten und die für viele Stunden Energie liefern. Schon seit einiger Zeit streue ich über meinen Salat oft einen Esslöffel Chia-Samen. Am Mittwochabend habe ich mal wieder Rezepte gestöbert und bin auf Chia-Pudding gestoßen. Gleich mal folgendermaßen gemacht:

  • 250 ml
  • Sojamilch
  • 4 EL Chia-Samen
  • 1 TL Kakaopulver

Gut verrühren, kalt stellen, fertig. Frappierend war, wie schnell das wie fest wird. Chia-Samen
quellen mit Flüssigkeit stark auf und binden stark. Am nächsten Morgen probiert und noch

  • 1 TL Kakaopulver und
  • 2 TL Agavendicksaft

dazu gegeben. So schmeckt das schön schokoladig. Von diesem Pudding habe ich dann am Mittag gegessen und eine ähnliche Wirkung gespürt, wie vom Kokoswasser. Also eine leckere, gesunde und energiespendende Alternative zu üblichem Pudding. Genau mein Ding also. ;-)

Damit möchte ich diesen Post schließen, der gar nicht so kurz geworden ist.

Schöne Grüße
Jochen