Archiv der Kategorie: Rezepte

Mittagessen

Hallo meine Lieben,

da mein Mittagessen heute so richtig schön bunt und auch ein bisschen außergewöhnlich war, hier ein Foto davon.

salatMitBluemchen

Sieht super gut aus, oder? :-)

Was war drin? Das, zumindest so ungefähr:

  • 100g Spinat
  • 1/2 Butterrübe
  • 1 große Karotte
  • 1/4 eines großen Blumenkohls
  • eine Handvoll frisch gesammelter Löwenzahn
  • eine Handvoll frisch gesammelte Gänseblümchen
  • 2 Stängel Sellerie
  • 1/4 Paprika
  • eine Zehe Knoblauch
  • ein Esslöffel Hanfsamen
  • ein Esslöffel Chiasamen
  • frischer Dill
  • frische Petersilie

Alles natürlich roh. War echt super lecker!

einen schönen Sonntagabend wünscht
der grüne Albatros

Grün-rote Koalition

Hallo zusammen,

schon wieder schreibe ich einen Beitrag über Ernährung mit Rezepten. Sorry, falls es langsam etwas viel wird, aber die Thematik finde ich gerade sehr interessant und ich merke immer wieder, wie wichtig gute Ernährung ist und wie viel mehr Energie ich durch die richtige Ernährung habe.
Aktuell bin ich dabei, mehr und mehr Rohkost in meine Ernährung zu integrieren. Habe letztes Wochenende die wirklich sehr gut gemachte Site Das Rohkost 1×1 entdeckt, in der ich oft lese und Videos anschaue. Sehr zu empfehlen! Deswegen wollte ich heute eigentlich meinen ersten reinen Rohkosttag einlegen, ein Vorhaben, das ich heute Mittag aber etwas modifiziert habe. Wie Robert vom Rohkost 1×1 schreibt, braucht der Körper Zeit, sich an Rohkost zu gewöhnen und man sollte sich nicht zu viel auf einmal zumuten, schon, um nicht bald wieder die Lust an der Rohkost zu verlieren, was sehr schade wäre. Wie ich gerade lerne, ist Rohkost nämlich etwas ganz Tolles. In gekochtem Essen sind die natürlich vorkommenden Enzyme nämlich denaturiert und daher nutzlos. Diese Enzyme benötigt der Körper aber, um die Nahrung optimal verwerten zu können. Daher wird Rohkost schneller aufgenommen und belastet weniger.
Zum Frühstück habe ich heute einen Orangen-Apfel-Rote Beete-Kerne-Smoothie getrunken und eine Orange gegessen. Auch Brot ist nämlich keine Rohkost und da ich am Wochenende bisher immer Brot gefrühstückt habe, habe ich heute diese Alternative ausprobiert. Als Zwischenmahlzeit habe ich einen Apfel und eine Karotte gegessen, war aber trotzdem ziemlich hungrig. Daher habe ich mir überlegt, zum Mittagessen etwas eher gewohntes zu mir zu nehmen. Habe dann einen ganz guten Mittelweg gefunden, denke ich: Dinkelnudeln mit Tomatensoße und dazu eine Schüssel Spinatsalat mit Champignons und Kernen. Hier ein Foto für den optischen Eindruck:

spinatsalat_nudeln

Der Spinat ist wie die Pilze roh. Ja, ich weiß, man sagt, man soll Spinat wegen der Oxalsäure nicht roh essen, aber wenn man das nicht jeden Tag macht, ist das wohl kein Problem. Da das Essen überaus lecker war, hier nun die Rezepte.

Zutaten Tomatensoße:

  • 2 große Karotten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 6 getrocknete Tomaten, eingeweicht
  • circa 300ml passierte Tomaten
  • 1 Stückchen Ingwer, nach Gusto
  • Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Karotten, Knoblauch und Zwiebel kleinschneiden und zusammen in der Pfanne anbraten. Tomaten gut abspülen und dazu geben. Kurz danach passierte Tomaten zugeben und ungefähr 10 Minuten lang köcheln lassen. Gewürze zugeben, fertig.

Zutaten Spinatsalat:

  • 200g frischer Spinat
  • Eine Handvoll Champignons
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Hanfsamen
  • 2 TL Hefeflocken

Spinat waschen, klein zupfen, Champignons klein schneiden, in eine Schüssel geben und Kerne darüber streuen. Soße nach Belieben anmachen, bei mir: Öl-Essig-Salz-Pfeffer-Knoblauch-Kräuter-Soße, darübergeben und gut vermischen. Fertig.

War sehr lecker und ich fühle mich jetzt, kurz nach dem Essen, als könne ich Bäume ausreißen. Außerdem ist mir angenehm warm. Wow.

Einen superschönen Sonntag wünsche ich euch!

Beste Grüße
der grüne Albatros

Grüner Smoothie-Rezept

Hallo zusammen,

nach einigen Monaten der schmählichen Abstinenz melde ich mich nun endlich mal wieder. Gibt wieder mehr zu schreiben und ich bin wieder bei der Sache.

Zunächst, aus aktuellem Anlass, natürlich, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein gesundes und zufriedenes Jahr 2015.

Hier nun der eigentliche Anlass für diesen Beitrag: Ich habe grüne Smoothies für mich entdeckt. Was es damit auf sich hat, darüber werde ich demnächst berichten. Zunächst erst einmal kurz das Rezept.

Zutaten:

  • 200 ml Wasser
  • 1 Banane
  • 1 Apfel
  • 1 Birne
  • 2 Kiwis
  • 3 Stängel Stangensellerie
  • 2 Blätter Grünkohl
  • 2-3 EL Sonnenblumenkerne
  • 2-3 EL Hanfsamen

Alle Zutaten in den Standmixer geben, gut durchmixen.

Supersprit für unterwegs

Ein genialer Energiespender für unterwegs. Leicht zu transportieren, leicht verdaulich, schnell im Blut und sehr lecker: Der Bananen-Nuss-Smoothie.

Zutaten:

  • 150 Ml pflanzliche Milch nach Wahl
  • 150 Ml Kokoswasser
  • 1 Banane
  • 3 getrocknete eingeweichte oder frische Datteln
  • 2 El Haferflocken
  • 1 El Nüsse (ich nehme momentan meist Haselnüsse, aber andere gehen natürlich genauso)
  • 1 El Hanfsamen

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Mixer geben, gut durchmixen, fertig.

Olivenpaste

Eine leckere, recht schnell zubereitete Paste, die gut z.B. als Brotaufstrich, zu Fladenbrot oder als Dip verwendet werden kann.

olivenPaste_klein

Zutaten:

  • 150 – 200g entsteinte grüne Oliven (ungefüllt)
  • 2 TL Kapern
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 große oder 4 kleine Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Tomatenmark
  • 4 EL Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Knoblauch in kleine Stückchen schneiden oder pressen.
Oliven, Kapern, Knoblauch und Zwiebelstücke in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer pürieren. Dann Ajvar, Tomatenmark und den Rest des Öls zugeben und gut verrühren. Die fertige Paste etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Bunte Gemüsepfanne mit Naturreis

Gestern habe ich wie so oft einfach die Zutaten fürs Mittagessen verwendet, auf die ich gerade Lust und die ich daheim hatte. Da ich kurz davor meinen Wocheneinkauf an Obst und Gemüse gemacht hatte, war die Auswahl natürlich entsprechend groß. ;-)

Das Ergebnis:

Bunte Gemüse Pfanne

Man könnte fast meinen, ich hätte ausprobiert, wie bunt ein Mittagessen aussehen kann. ;-)

Da das Essen wirklich sehr, sehr lecker war, hier nun das Rezept:

Zutaten für 2 Jochen-Portionen:

  • 1/2 Blumenkohl
  • 2 Karotten
  • 1 Pastinake
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Paprika (rot)
  • 2 große Zehen Knoblauch
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Stängel Schlotten
  • 1 Tofu (z.B. Mande-Nuss oder Räucher)
  • Sojasoße
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika, (viel) Curry, Basilikum
  • Pfanzliches Öl (am besten Brat- oder Kokosöl)
  • 1 große Tasse Naturreis

Den Naturreis kurz in Öl anbraten, dann in Wasser mit Salz (knapper Teelöffel) köcheln lassen, bis er gar ist.
Knoblauch im Wok anbraten, Karotten und Blumenkohl dazugeben, Curry beigeben und relativ lange anbraten/schmoren. Pastinake dazu geben und Öl nachgießen. Den gewürfelten Tofu und den Paprika
reinmachen, einen Schuss Wasser zugeben und würzen. Mit Deckel köcheln lassen. Dann Sojasoße und Lauch zugeben und noch einmal etwa 3 Minuten köcheln lassen. Für meinen Geschmack sollte das Gemüse noch gut Biss haben, dann schmeckt es genial frisch.
Zum Servieren Sonnenblumenkerne und kleingeschnittene Schlotten über das Gemüse streuen.

Guten Appetit!

Sonnenblumenkern-Hanfmilch

Noch ein ultraschnell zubereitetes Rezept, das gut schmeckt, gesund ist und eine günstige und hochwertige Alternative zur Pflanzenmilch aus dem Laden ist.

Zutaten:

  • 625 ml Wasser
  • 6 El Hanfsamen
  • 6 El Sonnenblumenkerne
  • 3-4 Datteln (frische oder eingeweichte getrocknete)

Alles in den Standmixer geben, gut durchmixen, fertig. Hält sich gekühlt bis zu zwei Wochen lang.

Habe mir erlaubt, dieses Rezept “Vegan in Topform — Das Kochbuch” zu entnehmen. Hoffentlich ist das in Ordnung. Falls nicht, wäre es toll, jemand, der oder die sich damit auskennt, würde mir einen Wink geben. :-)

Energie!

Hallo zusammen,

heute melde ich mich endlich mal wieder. Die Funkstille war ja nun wirklich außerordentlich lange. Ich hatte viel um die Ohren, war einige Male unterwegs und war emotional stark involviert. Das war ich zwar Anfang des Jahres auch schon, aber diese Mischung aus Ereignissen und Emotionen hat es mir nicht möglich gemacht, mich dem Blog zu widmen. Das gehört nun der Geschichte an. Zwar weiß ich nicht, wie oft ich Zeit und Energie haben werde, zu schreiben, an der Lust und an Themen mangelt es jedoch nicht.

Heute möchte ich einen kurzen Beitrag zum Thema Ernährung verfassen. Als Wiedereinstieg, zum warmwerden, sozusagen. Außerdem als Zeichen dafür, dass es von nun an, anders, mit anderen Themen, weitergeht. Ernährung ist ja ohnehin ein großes Thema für mich. Seit einigen Jahren schon bin ich Vegetarier. Davor war ich längere Zeit Sympathisant fleischloser Ernährung und habe nicht allzu viel Fleisch gegessen. Den letzten Ausschlag dazu, konsequenter zu werden, gab eine Arte-Dokumentation über den US amerikanischen Konzern Monsanto, der den Markt gentechnisch veränderter Organismen beherrscht und mittels unlauterer Mittel sich eine immer bessere Position verschafft und Zigtausende (wenn nicht Millionen) Menschen in Not und Elend treibt. In meinen Augen ist das, was Monsanto treibt, eine riesengroße Schweinerei und eins der größten Verbrechen an Menschheit und Natur (sic!) Vielleicht schreibe ich darüber in einem späteren Post noch einmal ausführlicher.

Diese Woche hatte ich zwei Aha-Erlebnisse, was Ernährung angeht. Das erste fand am Mittwoch statt, einem Tag, an dem ich nicht übermäßig fit war, weil ich die Nacht davor mal wieder nicht allzu gut geschlafen hatte. Ging aber noch halbwegs. Da an dem Tag jedoch beruflich viel los und Termindruck da war, musste am Nachmittag eine Lösung her. Das Nachmittagstief bedrohte mich nämlich zusätzlich.Wohlweislich hatte ich am Morgen ein Päckchen Kokoswasser eingepackt, dessen Inhalt ich nun trinken konnte. Über Kokoswasser hatte ich kurz vorher mal wieder gelesen und dann am Mittwochmorgen beschlossen, dessen kolportierte Eigenschaften an diesem Tag zu testen. Kokoswasser ist die Flüssigkeit, die vor allem junge Kokosnüsse enthalten und es enthält wohl außerordentlich viele Elektrolyte, die konzentrationsfördernd und energiespendend wirken. Da ich vermutlich einen gegenüber Durchschnittsmenschen deutlich erhöhten Bedarf bzw. Verbrauch an Elektrolyten habe, konnte es ja nicht schaden, das mal auszuprobieren. Was soll ich sagen. Der Effekt war deutlich zu spüren. Ich fühlte mich mich recht schnell deutlich fitter und konzentrierter. Ich habe mich so konzentriert wie länger nicht gefühlt, ein Effekt, der bis in den Abend angehalten hat. Toll.
Das zweite Aha-Erlebnis, was Ernährung angeht, hatte ich gleich am Donnerstag. Habe am Mittwochabend zum ersten Mal Chia-Pudding gemacht. Chia ist eine südamerikanische Salbeiart, deren
Samen enorm viele Nährstoffe enthalten und die für viele Stunden Energie liefern. Schon seit einiger Zeit streue ich über meinen Salat oft einen Esslöffel Chia-Samen. Am Mittwochabend habe ich mal wieder Rezepte gestöbert und bin auf Chia-Pudding gestoßen. Gleich mal folgendermaßen gemacht:

  • 250 ml
  • Sojamilch
  • 4 EL Chia-Samen
  • 1 TL Kakaopulver

Gut verrühren, kalt stellen, fertig. Frappierend war, wie schnell das wie fest wird. Chia-Samen
quellen mit Flüssigkeit stark auf und binden stark. Am nächsten Morgen probiert und noch

  • 1 TL Kakaopulver und
  • 2 TL Agavendicksaft

dazu gegeben. So schmeckt das schön schokoladig. Von diesem Pudding habe ich dann am Mittag gegessen und eine ähnliche Wirkung gespürt, wie vom Kokoswasser. Also eine leckere, gesunde und energiespendende Alternative zu üblichem Pudding. Genau mein Ding also. ;-)

Damit möchte ich diesen Post schließen, der gar nicht so kurz geworden ist.

Schöne Grüße
Jochen